Elterngeld Berechnung 2027: Wie viel bekommst du wirklich? ElterngeldPlus, Partnerschaftsbonus, Steuer-Fallstricke – alles erklärt.
Elterngeld klingt einfach – ist es aber nicht. Die meisten werdenden Eltern überschätzen was sie bekommen, und verpassen dabei Optimierungspotenzial von mehreren Tausend Euro.
Der Staat ersetzt dir nach der Geburt eines Kindes einen Teil deines weggefallenen Einkommens. Basis: 65–67% deines durchschnittlichen Nettoeinkommens der letzten 12 Monate vor dem Mutterschutz. Mindestbetrag: 300 €/Monat. Maximum: 1.800 €/Monat.
Wer mehr als ~2.700 € Netto verdient, bekommt immer 1.800 €/Monat – egal wie viel mehr.
Basiselterngeld: 12 Monate für einen Elternteil, bis zu 14 Monate wenn beide mindestens 2 Monate nehmen. Voller Betrag (max. 1.800 €).
ElterngeldPlus: Die halbe Summe, doppelt so lang – ideal wenn du in Teilzeit zurückgehst. Aus 1.200 € für 12 Monate werden 600 € für 24 Monate. Gesamtsumme gleich, aber länger verteilt.
Partnerschaftsbonus: Wenn beide Elternteile parallel 4 Monate lang 25–30 Stunden/Woche arbeiten, gibt's 4 extra Monate ElterngeldPlus.
Elterngeld selbst ist steuerfrei – aber es unterliegt dem Progressionsvorbehalt. Das heißt: Es erhöht deinen Steuersatz für andere Einkünfte im gleichen Veranlagungsjahr. Wer im selben Jahr Elterngeld und hohes Arbeitseinkommen hat, muss mit einer Steuernachzahlung rechnen.
Frühestens nach der Geburt, spätestens 3 Monate nach dem Monat für den du es beantragst (3 Monate rückwirkend möglich). Bearbeitungszeit: 4–8 Wochen. Frühzeitig einreichen!
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