⚖️ Spezialisiert auf Bundesbeamte & Landesbeamte

Finanzberatung für Beamte

50–80% Beihilfe. Beamtenversorgung. Dienstunfähigkeitsrisiko. Ich kenne alle Stellschrauben.

Lutz Bohnes – Finanzberater
Lutz Bohnes
Unabhängiger Finanzberater · bundesweit online
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1 von 5
Beamten scheidet vorzeitig durch Dienstunfähigkeit aus
71,75%
max. Ruhegehalt – nach 40 Dienstjahren (Höchstruhegehalt)
50–80%
Beihilfe – je nach Familienstand und Bundesland
5–10 J.
warten bis zur vollen Dienstunfähigkeitsabsicherung ohne Zusatzversicherung

Deine Situation

Was dich als ⚖️ besonders macht

Jede Berufsgruppe hat eigene finanzielle Herausforderungen. Hier sind deine.

🏥

Beihilfe richtig nutzen

Beamte erhalten 50–80% Beihilfe je nach Familienstand. Die restlichen Kosten werden von einer privaten Restkostenversicherung gedeckt – das ist fast immer günstiger als die GKV.

🛑

Dienstunfähigkeit ist das größte Risiko

Jeder 5. Beamte scheidet vorzeitig durch Dienstunfähigkeit aus. Ohne ausreichende Absicherung droht ein massiver Einkommensverlust – besonders in den ersten Dienstjahren.

📉

Beamtenversorgung ist gut – aber nicht perfekt

Maximal 71,75% des letzten Grundgehalts. Klingt viel – aber: Inflation, Versorgungslücke, keine Flexibilität. Zusätzliche Altersvorsorge ist sinnvoll.

💼

Steuerliche Hebel ungenutzt

Beamte können Rürup, ETF-Sparpläne und andere steuerbegünstigte Instrumente nutzen – werden aber oft nicht darüber informiert.

Themen

Das sind die wichtigsten Bausteine

Kein Fachchinesisch. Klare Zahlen. Echte Entscheidungshilfen.

🏥

Beihilfe + PKV: Das perfekte Duo

Beamte bekommen staatliche Kostenbeteiligung (Beihilfe) – das ist einer der größten Vorteile des Beamtenstatus. Beihilfesatz je nach Familienstand:

  • Ledig / kinderlos: 50% Beihilfe
  • Verheiratet / mit Kind: 70% Beihilfe
  • Im Ruhestand: 70% Beihilfe

Mit einer PKV-Restkostenversicherung für die restlichen 30–50% zahlst du in der Regel deutlich weniger als in der GKV – und hast bessere Leistungen (Einzelzimmer, Chefarzt, kurze Wartezeiten).

🛑

Dienstunfähigkeit – das unterschätzte Risiko

Jeder 5. Beamte wird im Laufe seiner Karriere dienstunfähig. Die häufigsten Ursachen: psychische Erkrankungen (Depression, Burnout), Muskel-Skelett-Erkrankungen, Herzerkrankungen.

Was du ohne Absicherung bekommst:

  • In den ersten 5 Dienstjahren: kein oder kaum Ruhegehalt
  • Bei weniger als 5 Jahren: nur das Mindestversorgungsgeld (~1.700 €/Monat)
  • Nach 20+ Jahren: mehr, aber immer noch unter dem aktiven Gehalt

Eine Dienstunfähigkeitszusatzversicherung (DUVZ) schließt diese Lücke – und ist für Beamte günstiger als eine klassische BU.

📈

Altersvorsorge trotz Beamtenversorgung

Die Beamtenversorgung ist gut – max. 71,75% des letzten Grundgehalts. Aber: Grundgehalt ist nicht dein Gesamtgehalt (Zulagen, Sonderzahlungen nicht berücksichtigt). Und: Inflation, steigende Lebenshaltungskosten.

Was Beamte zusätzlich tun können:

  • ETF-Sparplan: flexibel, günstiger als Fonds, langfristig ~7% p.a.
  • Rürup-Rente: steuerlich absetzbar, auch für Beamte interessant
  • Immobilien: Eigenheim oder Vermietung als Sachwert-Baustein
💼

Steuerliche Optimierung für Beamte

Beamte zahlen wie alle Arbeitnehmer Einkommensteuer – aber sie haben spezifische steuerliche Möglichkeiten, die viele nicht nutzen:

  • Werbungskosten: Home-Office, Fachliteratur, Fortbildungen
  • Rürup-Beiträge: bis 27.566 €/Jahr absetzbar
  • Beihilfe-Eigenanteil als außergewöhnliche Belastung
  • PKV-Beiträge: voll steuerlich absetzbar (Basisschutz)
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FAQ

Häufige Fragen

PKV oder GKV als Beamter – was ist besser? +

Fast immer PKV. Als Beamter bist du beihilfeberechtigt – d.h. der Staat zahlt 50–70% deiner Krankheitskosten. Die PKV deckt den Rest. Das ist in der Regel günstiger als die GKV und bietet bessere Leistungen.

Was kostet mich eine PKV als Beamter konkret? +

Als junger, gesunder Beamter oft zwischen 60 und 150 €/Monat. Die GKV würde dich je nach Gehalt 250–500 €/Monat kosten (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil). Der Unterschied ist erheblich.

Was ist eine Dienstunfähigkeitszusatzversicherung (DUVZ)? +

Eine DUVZ zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du dienstunfähig wirst. Sie schließt die Lücke zwischen dem staatlichen Ruhegehalt (besonders in den ersten Dienstjahren sehr niedrig) und deinem tatsächlichen Bedarf.

Brauche ich als Beamter noch private Altersvorsorge? +

Das hängt von deinen Zielen ab. Die Beamtenversorgung deckt max. 71,75% des Grundgehalts. Wenn du mit deiner Rente gut leben willst, ist zusätzliche Vorsorge sinnvoll – ETF, Rürup oder Immobilien.

Was passiert mit meiner PKV wenn ich aus dem Beamtenstatus falle? +

Verlässt du den Beamtenstatus (z.B. durch Entlassung), verlierst du die Beihilfeberechtigung. Du hast ein Sonderkündigungsrecht für die PKV und kannst in die GKV wechseln. Das sollte rechtzeitig geplant werden.

Ist Rürup für Beamte sinnvoll? +

Ja, gerade wenn du hohe Steuerlasten hast. Rürup-Beiträge sind bis 27.566 €/Jahr absetzbar. Als Beamter in höheren Besoldungsgruppen kann das Tausende Euro Steuern sparen.

Was ist das Mindestversorgungsgeld? +

Ein gesetzlich festgelegtes Mindest-Ruhegehalt für Beamte – ca. 1.700–1.900 €/Monat (je nach Bundesland). Wer in den ersten Dienstjahren dienstunfähig wird, fällt oft auf dieses Niveau zurück.

Mein Bundesland hat andere Beihilferegeln – was gilt? +

Ja, Beihilferecht ist Ländersache. Beihilfesatz, anerkannte Leistungen und Verfahren unterscheiden sich. Ich kenne die Regelungen der verschiedenen Bundesländer und berate dich gezielt.

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